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Enge Verbundenheit mit der Schule soll auch in der Zukunft bestehen bleiben

GEROLSTEIN. Nach der kirchlichen Feier fand in der Eingangshalle der St. Anna-Schule die Entlassung von mehr als 100 Jungen und Mädchen statt. Rektor Tarter konnte zu der Feier zahlreiche Eltern der Schüler begrüßen und widmete besondere Grußworte an Dechant Thomè, Pastor Mußler, Kaplan Schramm und den ersten Beigeordneten der Stadt, Ulrich Stump, den Vorsitzenden des Elternbeirates, Schuch, und als Vertreter der Grundschule Rektor Thormann und Konrektor Meyer.
Der Schulchor unter Leitung von Oberlehrer Pickro trug Lieder vor. Sie erfreuten ebenso wie die von Fräulein Roth einstudierten Tänze. Ein heiteres Theaterkurzspiel,
von fünf Schülerinnen aufgeführt und von Konrektorin Pauls eingeübt, fand ebenfalls viel Beifall. Oberlehrer Hombach hielt eine Ansprache und betonte, daß die Schüler nicht für ihre Lehrer, sondern für ihr eigenes Leben gelernt hätten. Er riet ihnen, sich neben ihrer beruflichen Ausbildung weiterzubilden durch Kurse in der Volkshochschule, Telekolleg usw. Die Lehrer ständen ihnen auch über die Schulzeit hinaus mit Rat helfend zur Seite. Er bat die Entlaßjahrgänge, sich am öffentlichen Leben und in der Vereinsarbeit zu beteiligen. "Seid allzeit tolerant und hilfsbereit und handelt in sozialer Verpflichtung und bleibt gute Christen", sagte er abschließend.
Der Elternbeiratsvorsitzende bedankte sich bei der Schulleitung und dem Lehrerkollegium für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Ully Aschemann dankte den Lehrern namens der Schüler für ihre Mühen und überreichte Oberlehrer Pickro als Erinnerungsstück einen Kerzenleuchter.
Rektor Tarter betonte in seinem Schlußwort, daß die Schule nur ein Grundwissen habe vermitteln können. Die Schüler sollten nun zielstrebig ihren Weg ins Leben zur Freude der Eltern weitergehen. Für diese Woche, in der alle Schülerinnen und Schüler in auswärtigen Schullandheimen untergebracht sind, wünschte er den Jungen und Mädchen sonnige und erlebnisreiche Tage.
Quelle: Trierischer Volksfreund